Blockupy – Es is so weit!

Dieses Wochenende ist es so weit…. Blockupy 2013!

Besonders wollen wir auch noch einmal auf zwei Aktionen aufmerksam machen. Zum einen auf die unabhängige, feministische Mobilisierung und anschließende Care-Mob Aktion. Treffpunkt für die Aktion ist: Fr. 12:30 (nach der EZB-Blockade) am Springbrunnen auf der Zeil.

Und zum anderen auf die Blockupy Deportation Airport Aktion. Treffpunkt: Fr. um 13:00 Uhr am Frankfurter Flughafen, Terminal 1.

Wir freuen uns euch auf den Straßen Frankfurts zu sehen… und natürlich im Blockupy-Camp

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

und so gehts weiter…

Bevor wir im April in die Mobilisierung gegen den Nazis-Aufmarsch am 1.Mai in Frankfurt und für die Aktionstage „Blockupy“ am 31. Mai einsteigen, werden wir uns im März erst einmal alle zwei Wochen treffen.

Das nächste offene Krisenbündnis-Treffen findet demnach am 11.März um 20:00 Uhr im DGB-Haus statt.

Wir freuen uns über euer kommen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Aufruf: Blockupy Frankfurt!

Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes 
31. Mai und 1. Juni 2013

Erneut rufen wir* zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Die Verarmungs- und Privatisierungsprogramme, die schon vor Jahrzehnten den Ländern des Globalen Südens aufgezwungen wurden, sind jetzt in Europa angekommen. Die deutsche Agenda 2010 war nur ein Modellprojekt für das, was in noch dramatischerem Umfang jetzt insbesondere in Südeuropa durchgesetzt wird. Diese Verelendung wird sich – auch hier – noch weiter verschärfen, wenn wir uns nicht wehren: der weitere Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Damit soll die Zahlungsfähigkeit für die Renditeerwartungen der großen Vermögen erhalten bleiben und durch die Verbilligung und Prekarisierung von Lohnarbeit die „ökonomische Wettbewerbsfähigkeit“ Deutschlands und (Kern-)Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt gesteigert werden.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Kinder, Küche, Kämpfe

Ergebnisse der „kleinen Befragung“ zu Sorgearbeit auf der Krisenbündnisdemo

Sorgearbeit hat viele Facetten, so eines der Ergebnisse der kleinen Befragung zu Sorgearbeit auf der „Wir sind wütend“ Demo des Krisenbündnisses vom 9.2.2013. Sorgearbeit umspannt sämtliche Bereiche unseres Alltages, sei dies nun wie wir wohnen, welche alltäglichen Unterstützungsnetzwerke wir uns schaffen, wie das Gesundheitssystem beschaffen ist oder eben, wie Kinderbetreuungsarbeit organisiert und unterstützt wird. Dies alles wird zunehmend vermarktlicht und ökonomisiert und die Verantwortung der Politik wird den Betroffenen z. B. den in diesem Bereich arbeitenden PädagogInnen zugeschoben, oder den Eltern, die sich eben selbst um die Betreuung kümmern müssen und damit schnell an ihre Belastungsgrenzen stoßen. So der Tenor der Befragten. Spannend ist auch, dass alle Befragten konkrete sich ergänzende Vorschläge eingebracht haben, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen und Verbesserungen bei Sorgearbeit (in ihrer Komplexität) berücksichtigen, sei es nun solidarisches Wohnen in Unterstützungsnetzwerken, ein Strukturwandel von entlohnter Betreuungsarbeit und deren Anerkennung sowie Entvergeschlechtlichung, eine grundlegende Veränderung des Gesundheitswesens das Beziehungen und Bedürfnisse der Betroffenen jenseits von Profitlogiken und AktionärInneninteressen in den Mittelpunkt stellt. Auch ein Grundeinkommen als gesellschaftliche Grundbedingung für die grundlegend andere Verteilung von Arbeit wurde genannt.

Die Befragung wurde durchgeführt von der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. (iL)

Wir werden uns mit dem Thema Sorgearbeit weiter beschäftigen und unsere Aktivitäten hierzu in nächster Zeit noch vertiefen. Nähere Infos findet ihr dann auf unserem Blog: http://gruppedissident.blogsport.de/

Veröffentlicht unter Demonstration | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Forderungen der BesetzerInnen der Fronhofschule

Wir dokumentieren die Forderungen der BesetzerInnen der Fronhofschule:

Wir, die Besetzer_innen der alten Fronhofschule, wollen hier unsere Bedürfnisse und Forderungen artikulieren:

Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Gerade Menschen mit geringen Einkünften müssen die Möglichkeiten haben in jedem Teil der Stadt wohnen und leben zu können.

Wohnraum muss geschaffen werden und erschwinglich sein, jenseits kapitalistischer Profit- und Verwertungslogik! Das bedeutet einen demokratischen Prozess von der Entstehung bis zur Umsetzung!

Einen so gestalteten sozialen Wohnungsbau fordern wir von der Stadt Marburg! Denn Wohnraumknappheit bedeutet besonders eine Zuspitzung der Verhältnisse für diejenigen, die sich kein Haus kaufen können.

Wir fordern einen Stopp der Privatisierung öffentlichen Raumes! Es darf nicht sein, dass die Stadtverwaltung Gebäude, wie die alte Fronhofschule, in private Hände gibt. Im Gegensatz dazu wollen wir eine Vergesellschaftung von Wohnraum!

Wir fordern, dass die demokratische Gestaltung des öffentlichens Raums einen höheren Stellenwert als Privateigentum hat und sich damit einer kapitalistischen Logik entzieht!

Es kommt auch darauf an wie der Wohnraum beschaffen ist: Wir wollen keine anonymen Wohnblöcke, sondern Platz für gemeinschaftliches, selbstverwaltetes gutes Wohnen!

Für ein soziales, selbstverwaltetes, politisches Zentrum!

Wir wollen einen Raum zur Organisierung kulturellen, sozialen, politischen und generationsübergreifenden Zusammenlebens! Dieser Raum soll frei zur kreativen und gemeinschaftlichen Gestaltung im Stadtteil sein! Er soll unseren Bedürfnisse angepasst und möglichst zugänglich sein!

Was bedeutet solch ein Freiraum für uns? Freiraum bedeutet für uns die Möglichkeit eines unkommerziellen Raumes ohne Diskrimierungen! Gleichzeitig wollen wir eine größtmögliche Offenheit!

Wir wollen diesen Raum zum Beispiel nutzen für Stadtteilpolitik, politische Infoveranstaltungen, Musik, Theater, Workshops, Graffiti, Seniorencafe, Spieleecke oder einen Proberaum. Die konkrete Ausprägung des Zentrums wird sich im Prozess ergeben und konkretisieren. Dabei sind wir für alle Ideen offen.

Das nächste Treffen der Initiative findet am Donnerstag um 20:30 Uhr im Cafe am Grün statt! Kommt zahlreich – dort beschließen wir unsere weiteren Aktionen!

Veröffentlicht unter Krisenproteste | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare